Wie lerne ich Schreiben und Lesen…..?

Die Erstklässler der Grundschule Mogendorf haben, wie alle anderen Erstklässler, eine enorm schwierige Aufgabe zu bewältigen – lesen und schreiben lernen. Was für uns wie selbstverständlich erscheint, ist für die Kinder eine komplexe Aufgabe, die nur langsam und mit viel Übung bewältigt sein kann.

Die jetzige erste Klasse der Grundschule Mogendorf lernt auf sehr individuellen Lernwegen. Die Methode, von Beate Leßmann entwickelt, ermöglicht den Kindern Sinn, Befreiung und Glück zu erleben, in einem Unterricht, der sowohl die persönlichen Erfahrungen, Gedanken und Ideen der einzelnen Kinder als auch deren individuelle Lernvoraussetzungen in höchstem Maße wertschätzt. (Beate Leßmann)

Und so schreiben die Kinder von Anfang an frei, beschriften Bilder, üben, eigene Schreibideen zu entwickeln, mit den zuerst wenigen bekannten Buchstaben.
Individuelles Schreiben von Anfang an fördert die Entwicklung der Persönlichkeit. Die Freude des Kindes, ein „schwieriges“ Wort mit der Hilfe der Anlauttabelle aufzuschreiben, ist riesengroß.

Es ist wichtig, eine Art Schreibkultur in der Klasse zu schaffen. Es entstehen immer Freiräume für die Freiarbeit – und in der Klasse 1 der Mogendorfer Grundschule gewisse Schreibwelten, die zum Schreiben verlocken. In den ersten vier Monaten Schule sind es Satzkasten mit Magnetbuchstaben, mit denen man Wörter zusammensetzen kann. Es sind aktuell geübte Wörter, die überall in dem Raum verteilt und zugänglich sind. Es ist auch die Lerntheke mit jeweile zwei verschiedenen zusätzlichen Angeboten für die Arbeit im Bereich Schreiben und/oder Lesen.

In dem Konzept des individuellen Schreibens, gibt es gewisse Praxisideen im 1. Schuljahr. Eine Idee davon ist das Wörterschatzkästchen, Schreibhefte mit dem Platz für die freie Gestaltung. Ganz nebenbei wird an den Wörterabständen oder „in den Linien schreiben“ gearbeitet.

Hier ein paar Beispiele nach den ersten vier Monaten Schule: