Elternarbeit/Elternmitwirkung

Wir verstehen uns als Partner der Eltern und vertrauen umgekehrt auf deren Mitarbeit in unserer kleinen Schulgemeinschaft!

Liebe Eltern (Erzieher),

die Bedeutung des Engagements der Eltern für den schulischen Erfolg ihrer Kinder ist eine der Erkenntnisse aus den PISA-Studien:

„Bessere Ergebnisse erzielen diejenigen, die mehr kommunizieren.“

Familie und Schule sind gemeinsam für das Wohl von Kindern verantwortlich. Durch Betreuung, Erziehung und Bildung prägen sie die Entwicklung in entscheidendem Maße.

Für die Qualität der privaten und der öffentlichen Erziehung und Bildung ist von großer Bedeutung, dass Familie und Schule zusammenarbeiten und einander unterstützen. Generell gilt eine intensive Beziehung zwischen diesen Sozialisationsinstanzen als positiv für die Entwicklung unserer Kinder.

Dieses Verhältnis wird heute als „Bildungs- und Erziehungspartnerschaft“ bezeichnet. Der Begriff „Partnerschaft“ impliziert, dass Familie und Schule gleichberechtigt sind, ein „Bündnis“ geschlossen haben, ähnliche Ziele verfolgen und miteinander kooperieren. Sie haben die Bedeutung der jeweils anderen Lebenswelt für das Kind erkannt und teilen die Verantwortung für die Förderung der kindlichen Entwicklung.

Ihr Kind findet bei einer Erziehungs- und Bildungspartnerschaft die besten Sozialisationsbedingungen vor: Es erlebt, dass Sie als Familie und wir als Schule an seinem Wohl und aneinander interessiert sind, sich ergänzen und wechselseitig bereichern.

Die Erziehungs- und Bildungspartnerschaft ist mit einer Demokratisierung der Beziehung zwischen Lehrer/innen und Eltern verknüpft – die Zusammenarbeit erfolgt bei uns „auf Augenhöhe“.

Die Erziehungs- und Bildungspartnerschaft realisiert sich in einem dynamischen Kommunikationsprozess. Dies setzt gegenseitiges Vertrauen und Respekt voraus – Haltungen, die sich auch auf Ihr Kind positiv auswirken: Sieht es, dass die Lehrer/innen seine Familie wertschätzen, wird es eher Selbstachtung entwickeln. Merkt es, dass seine Eltern die Pädagog/innen respektieren, fördert dies das erzieherische Verhältnis und die Lernmotivation.

Eltern und Lehrer/innen müssen Zeit finden für den Austausch wichtiger Informationen über die Entwicklung und das Verhalten Ihres Kindes in Familie und Schule. Dabei soll nicht nur über seine Kompetenzen und Leistungen geredet werden; vielmehr sollte das „ganze“ Kind im Mittelpunkt stehen – mit seinen Stärken und Schwächen, Interessen und Hobbys, Verhaltensweisen und Angewohnheiten, Freundschaften und Feindschaften, Freuden und Problemen.

Das Kernstück der Erziehungs- und Bildungspartnerschaft ist somit das persönliche Gespräch.

Erziehungs- und Bildungspartnerschaft bedeutet aber nicht nur den Austausch von Informationen über Verhalten, Entwicklung und Erziehung Ihres Kindes in Familie und Schule, sondern geht einen entscheidenden Schritt weiter: Eltern und Lehrer/innen versuchen, ihre Erziehungs- bzw. Bildungsziele, -methoden und -bemühungen aufeinander abzustimmen, den Erziehungs- und Bildungsprozess gemeinsam zu gestalten, sich wechselseitig zu ergänzen und zu unterstützen.

Im Rahmen der Bildungspartnerschaft ist einerseits eine Mitarbeit von Eltern in der Kindergruppe bzw. im Unterricht sowie bei besonderen Projekten möglich. So können sie ihr Wissen, ihre Kompetenzen, ihre Hobbys usw. einbringen. Dadurch erweitert sich das Bildungsangebot von Schule. Andererseits können Fach- und Lehrkräfte Bildungsprozesse in der Familie z.B. durch das zur Verfügung Stellen von Materialien oder durch besondere Aufträge zu beeinflussen versuchen.

Partizipation von Eltern in der Schule

Ihre Mitbestimmungsrechte als Eltern an Schulen sind in den entsprechenden Ländergesetzen und -verordnungen geregelt. In der Regel wird ausführlich beschrieben, wie Elternvertreter/innen auf den Ebenen der Klasse, der Schule, des Bezirks und des Bundeslandes gewählt werden und welche Aufgaben sie haben. So sollen sie beispielsweise das Vertrauensverhältnis zwischen den Eltern und den Lehrkräften, die gemeinsam für die Bildung und Erziehung Ihrer Kinder verantwortlich sind, vertiefen, Wünsche, Anregungen und Vorschläge der Eltern beraten und deren Interessen wahren.

Die Koordinationsstelle für Elternarbeit im Ministerium für Bildung

Sie ist das Steuerungs- und Lenkungsinstrument für alle Projekte und Maßnahmen, die der Verbesserung der Kommunikation zwischen Schule und Eltern dienen. In diesem Zusammenhang ist sie nicht zuletzt auch Innovationszentrum für Ideen und Konzepte zur Verbesserung der Elternarbeit.http://eltern.bildung-rp.de . Auf dieser Elternseite finden Sie Verlinkungen zu den wichtigsten Rechtsvorschriften im Schulbereich und zu den Homepages der Schularten, aber auch allgemeine Informationen, die für Eltern und ihre Arbeit an Schulen von Interesse sind sowie Hinweise auf das Angebot des Pädagogischen Landesinstituts zur Elternfortbildung. Hier geht es zur Broschüre:

Elternmitwirkung in RHEINLAND-PFALZ

 

Ziele und Maßnahmen zur Umsetzung einer differenzierenden Elternarbeit an unserer Grundschule

Qualitätsbereich Gemeinschaft Ziele:

  • Wir pflegen eine Willkommenskultur
  • Alle Kinder, Eltern und weitere Mitglieder der Schulgemeinschaft sollen sich wohl fühlen
  • Ein persönlicher Austausch wird bereits vor dem Schuleintritt gepflegt

Bereits laufende Maßnahmen:

  • Vielfältige Kontakte zu den Vorschülern und deren Eltern
  • Gemeinsamer Elternabend in der Schule mit den Vorschuleltern
  • Elterninformationsveranstaltungen in der Schule
  • Gespräche Schule – Eltern-Kindertagesstätte
  • Willkommenspost für den 1. Schultag
  • Kennenlern-Cafe; Bewirtung „Von Eltern und Paten für Eltern und Patenkinder “
  • Elternabend für die 1. Klasse in den ersten Schulwochen
  • Schulfeste